von Inge Lorch
Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich mehrere Frauen im Hof der Fischermühle ein wo sie bereits von der Heilpraktikerin Roswitha Sonder erwartet wurden.
Wenige Schritte entfernt in der Wiese und am Bächlein Stunzach gab es vieles zu entdecken. Angefangen mit Löwenzahn und Brennnesseln über Giersch, den wohl jeder in seinem Garten hat bis zum Weißdorn, der im Moment wunderschön blüht.
Frau Sonder erläuterte welche Teile der Pflanze verwendet werden können. Ob die Blätter, Blüten oder die Wurzeln.
Manche Kräuter kann man einfach in den Salat mischen oder als Gemüse essen und andere als Tee oder als Auszug verwenden. Auch über die Wirkung, der jeweiligen Pflanzen gab sie fachkundig Auskunft.
Dabei betonte sie, dass man nur sammeln sollte was man sicher kennt und dass jeder selbst ausprobieren muss was ihm guttut und hilft. Frei nach dem Motto
„Hauptsache es wirkt!“
Eine kräuterbegeisterte Dame berichtete wie sie ihr Kräutersalz macht eine andere erzählte wie sie ihren Spitzwegerichhonig gegen Husten ansetzt.
Danach ging es noch zu einem Abstecher in den nahegelegenen Wald, wo die Damen im Schatten noch viel Wissenswertes erfuhren ging es zurück.
Inge Lorch bedankte sich bei Frau Sonder für die sehr interessante Führung. Die Landfrauen gingen mit vielen Tipps und Anregungen nach Hause und bestimmt werden in nächster Zeit viele neue Rezepte mit Wildkräutern ausprobiert.

